Der Autozulieferer Stabilus hat im dritten Geschäftsquartal von einer anziehenden Autoproduktion und einem guten Industriegeschäft profitiert. Umsatz und operatives Ergebnis legten zu. Die Ziele für 2022/23 (Ende September) konkretisierte das Unternehmen bei Vorlage der Quartalsbilanz am Montag. Um das Unternehmen profitabler zu machen, will Stabilus in sein Hauptwerk Koblenz Millionen investieren und gleichzeitig Stellen streichen. Die Aktie gab im frühen Handel nach.
Zuletzt verlor das Papier rund 0,5 Prozent auf 50,95 Euro. Umsatz und operatives Ergebnis (bereinigtes Ebit) des Autozulieferers hätten die Konsensschätzungen moderat übertroffen, schrieb Analyst Akshat Kacker von der US-Bank JPMorgan. Die Profitabilität im Amerika-Geschäft sei jedoch schwächer als erwartet ausgefallen. Ein Händler monierte den konkretisierten Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Für beide Kennziffern lägen die Konsensschätzungen bislang ein wenig höher.