Madrid. Die Automobilindustrie baut in Spanien aufgrund eines stark gesunkenen Absatzes fast 2000 Arbeitsplätze ab. Der US-Konzern Ford will in seinem Werk in Almussafes bei Valencia 1300 seiner 7000 Stellen einsparen. Wie die Gewerkschaften am Dienstag mitteilten, geht dies aus Plänen hervor, die das Unternehmen dem Betriebsrat vorlegte. Der Konkurrent General Motors will nach Medienberichten in seinem Werk in Figueruelas bei Saragossa 600 von insgesamt 7500 Arbeitsplätze streichen.
Die spanische VW-Tochter Seat plant nach Angaben des Betriebsrats keine Stellenstreichung, will aber im Werk in Martorell die Nachtschicht ausfallen lassen und damit etwa 300 Fahrzeuge pro Tag weniger produzieren als bisher. Der Verkauf von Personenwagen in Spanien war im August im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 41 Prozent gesunken. (dpa/gem)