"Besser spät als nie" sagt man sich wohl bei Ford und bringt kurz nach dem Jahreswechsel nun mit dem Mustang Mach-E erstmals ein reines Elektroauto auf den Markt. Die Preise starten bei 46.900 Euro.
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Dafür gibt es zwar kein elektrisches "Muscle Car", wie der Name vielleicht vermuten ließe. Stattdessen schwimmt Ford auf der SUV-Welle mit und setzt auf einen schnittigen Stadtgeländewagen. Dieser misst in der Länge 4,71 Meter.
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An den legendären Namensgeber erinnern vor allem die Rückleuchten. Aber auch die Fahrleistungen des Elektro-Fahrzeugs sind durchaus sportlich. Die Topversion GT, die im Laufe des kommenden Jahres kommt, soll 487 PS und 860 Nm haben und von 0 auf 100 km/h in nur 3,7 Sekunden sprinten.
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Aber auch die normaleren Varianten haben einiges an Power. So bringt es der Mustang Mach-E mit "Dualmotor", "Extended Range Akku" und Allradantrieb auf 351 PS und 580 Nm, das Ganze bei einer WLTP-Reichweite von 540 Kilometern. Die schwächste Variante mit nur einem Motor an der Hinterachse hat auch noch 269 PS und eine WLTP-Reichweite von 440 Kilometern.
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Wie der Einstiegspreis schon signalisiert, will Ford sich zwischen Elektro-Volumenmodellen wie dem ID.4 von VW und den Premium-Elektrofahrzeugen wie Mercedes EQC oder BMW iX4 positionieren.
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Einen großen Sprung nach vorne hat Ford im Innenraum des Mustang Mach-E gemacht. Das Interieur wirkt wertig und modern, mittig throhnt ein aufrecht positioniertes 15-Zoll-Display. Die drei Fahrmodi kommen mit den Bezeichnungen "Whisper", "Engaged" und "Unbridled" auch aufgeweckt daher.
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Lediglich Fans des One-Pedal-Fahrens dürften etwas enttäuscht sein, denn in Sachen Rekuperation ist Ford nicht in der Spitzengruppe dabei. Auch einen winzigen Wendekreis wie bei manchen neuen E-Autos hat der Mustang Mach-E nicht. Das soll sich aber spätestens dann ändern, wenn die nächsten Ford-E-Autos auf Basis des ME-Baukastens von Volkswagen entstehen.
Ford bringt mit dem Mustang Mach-E nun auch sein erstes reines Elektroauto auf den Markt. Kurz nach dem Jahreswechsel startet das Modell durch. (Foto: Ford)