Amsterdam. Der Volumenhersteller Ford hat in der CO2-Debatte eine einheitliche Umweltgesetzgebung in Europa gefordert. Die Autohersteller steckten sehr viel Geld in die Entwicklung neuer Technologien, „aber auch die Regierungen haben ihre Verantwortung“, sagte Ford-Europa-Präsident Lewis Booth am Mittwoch auf der von Automotive News Europe veranstalteten „New Powertrain Technologies Conference“ in Amsterdam. „Wir müssen uns weiterhin miteinander um die Harmonisierung von Standards bemühen“, erklärte er. Wenn in jedem Markt verschiedene Gesetze gälten, würden die Anstrengungen entwertet, da die Autohersteller dann die entstehenden Nischen mit Einzellösungen bedienen müssten. „Das erhöht die Kosten und verhindert die Einführung neuer Technologien“, erklärte Booth.
Die Politik müsse sich auf das Ziel der CO2-Reduktion als solches konzentrieren und nicht einzelne Antriebstechnologien bevorzugen, sonst würde der Markt gestört. Das verhindere Innovationen und behindere die Akzeptanz neuer Technologien bei den Kunden.